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Smartphone, wie lebt’s sich damit? Teil 2

10 Februar 2010

Wie versprochen, nun das Fazit meines “Selbstversuches

Ich habe mir gegen Ende Januar eine Internet-Flatrate zugelegt. E-Plus bietet mir da für 10€ im Monat eine UMTS-Flat an, die nach 250mb auf 2G Geschwindigkeit gedrosselt wird. Der Haken bei dem Ganzen: 6 Monate Vertragslaufzeit und danach verlängert’s sich um jeweils 3 Monate, aber damit kann ich leben.

Ich bin jetzt also immer online, immer! Für mich stellt das weniger ein Problem dar, als mehr die konsequente Weiterführung von dem ganzen Web 2.0 Kram. Denn darum geht’s ja letztendlich, das Leben teilweise in’s Internet zu verlagern. Sprich: Über’s Zugfahren zu twittern, Videos/Fotos direkt posten zu können oder ganz abgefahren: Per GPS-Modul den Spaziergang aufzeichnen und anschließend direkt hochladen um ihn mit vorhandenen Werten zu vergleichen.

Ich fühle mich dadurch um ein Stück Bequemlichkeit bereichert und bin froh mich für Internet auf dem Handy entschieden zu haben.

P.S. Da Versaschrott unseren heimischen DSL-Anschluss verkackt hat ist es doppelt praktisch ein Internet-Handy zu haben. Einfach via USB an den PC angeschlossen und als Modem benutzen, voilá… (Stichwort: Tethering)

Die Sauerlandbomber – Schein und Sein

5 Februar 2010

Momentan stehen sie wieder im Fokus der Berichterstattung:

Die Sauerlandbomber!

-die wohl größte Bedrohung des islamistischen Terrorismus der sich die BRD bisher gegenübersah.

Hierzu gab es im letzten Jahr eine sehr spannende Sendung im Deutschlandfunk die sich mit den Hintergründen der Sauerlandgruppe und der  anhängigen Polizeiaktion beschäftigt. Falls jemand das damals noch nicht gehört hat, kann ich das ganze nur wärmstens empfehlen.

Dabei tauchen unter anderem so Dinge auf, wie das die “Terroristen” mal von undercover Ermittlern des BKA verfolgt werden, dass ganze spitz kriegen, an einer Ampel anhalten und den Polizisten die Reifen zerstechen. Außerdem sind die Chemikalien, die sie sich besorgt hatten, auch eher nicht für einen Anschlag geeignet gewesen. Das allerbeste ist aber das bei dem Zugriff auf die “Terroristen”, der von der GSG 9 ausgeführt wurde einer der “Terroristen” durch ein Zimmer entkam und noch mehrer hundert Meter durchs Dorf rannte, während die GSG9 Leute mit ihrer Körperpanzerung nicht hinterherkamen.

Das ganze wird zu einem Lehrstück darüber, wie man ein paar durchgeknallte Jugendliche dazu benutzt eine künstliche Bedrohungsatmosphäre in der Bevölkerung zu schaffen, um diese dann als Totschlagargument gegen alle Kritiker immer schärferer Sicherheitsgesetze einzusetzen.

Links gibts nach dem Klick…

» Weiterlesen: Die Sauerlandbomber – Schein und Sein

Smartphone, wie lebt’s sich damit?

15 Dezember 2009

Seit ca. einem Monat besitze ich nun ein Smartphone (ein Internet/eMail fähiges Mobiltelefon). Es handelt sich um das HTC Magic, ein Android Handy mit Touchscreen. Ja, ruft es ruhig… einen iPhone-Killer haha
Das Handy hat wie das Apfelvorbild einen App-Store, bei Android heißt das ganze Market. Ich kann also bei bestehender Internetverbindung jedes Programm, kostenpflichtige, sowie kostenlose, herunterladen und installieren. Im Schnitt dauert das Suchen-Finden-Runterladen-Installieren höchstens 2 Minuten.

Hier sind wir auch schon beim Haken des Ganzen: “bei bestehender Internetverbindung”

Ich habe die Erfahrung gemacht in nahezu jedem Haushalt, welchen ich mit meinem Handy in der Tasche besucht habe WLAN und einen freundlichen, teilbereiten Besitzer davon anzutreffen. Ich habe also praktisch überall Internet ohne einen UMTS-Vertrag. Lediglich auf den Wegen zwischen den Punkten bin ich offline.

Nun die Frage, lohnt es sich für 10€ im Monat bei E-Plus (muss sein, da sich der Rest des Vertrags dort befindet) eine UMTS-Flatrate zu kaufen? Wie bei allen Angeboten üblich habe ich einen gewissen Freibetrag (250MB im Monat), welcher in maximaler UMTS-Geschwindigkeit auf mein Handy fliegt, alles darüber hinaus wird stark gedrosselt.

Die Antwort auf die Frage ob ich ohne dauerhaftes Online-Sein auskommen werde wird sich ende Januar für mich beantworten. So lange habe ich mir für den Versuch Zeit genommen.

Ihr werdet von mir Hören
(Nein, das ist keine Drohung)

Free Music, Net Labels und die Creative Commons

10 November 2009

Seitdem die Musik-Industrue “in der Krise” ist, alle Einnahmen flöten gehen und eh alles ganz ganz schlimm ist findet man immer häufiger Interpreten oder gar Labels die ihre Musik als Donationware rausgeben. Also das komplette Runterladen ermöglichen und dann denken der geneigte Hörer ist bereit etwas zu bezahlen. All das geschieht meist im Rahmen der Creative Commons License, sodass die Musik runtergeladen und weiter verbreitet werden darf, ohne dass man abgemahnt wird.

Ob das ein Schritt in die richtige Richtung geht oder nicht, soll nicht Teil des Posts sein, sondern vielmehr will ich euch Vertreter dieser Ideologien vorstellen.

Ektoplazm

Ektoplazm.com ist ein Net Label, weclhes von DJ Basilisk, einem kanadischen DJ, betrieben wird. Stil des ganzen ist alles was Goa/Psytrance angeht. Da gibt es von Full-On bis Dark-Psy wirklich alles.

Auf der Seite ist jede Platte streambar und auch komplett runterladbar. Als besonderes Schmankerl gibt es viele Releases auch als flac Downloads.

Besondere Empfehlungen:

Aaahh-Records

Aaahh-Records ist ein noch sehr kleines Label, mit grade mal fünf Artists. Gibt’s nicht viel drüber zu sagen, einfach mal reinschnuppern.
Sehr gut ist die “About”-Seite, welche sogar ein Richard Stallmann Zitat beinhaltet ;)

Als Empfehlung geht hier Hydrophobia von Entertainment for the Braindead raus. Angenehm chillige, minimale Musik.

Zuletzt möchte ich noch auf ein ebenfalls unter CC stehenden Remix von einem Entertainment for the Braindead Song hinweisen, erstellt vom Kraftfuttermischwerk:
Entertainment For The Braindead – run! (Das Kraftfuttermischwerk Remix)
Ganz groß!

Hörprobe:
Entertainment For The Braindead - run! (Das Kraftfuttermischwerk Remix)

CCC affine Nerd Podcasts

6 November 2009

Hallo liebe Leser,

heute will ich euch das Konzept des Podcasts näher bringen und euch direkt meine Lieblings-Casts vorstellen.
Die allwissende Müllhalde definiert Podcast so:

Man kann Podcasts als Radio- oder Fernsehsendungen auffassen, die sich unabhängig von Sendezeiten konsumieren lassen.

Wir haben also eine Art Sendung, die in (un)regelmäßigen Abständen produziert und danach zum Download angeboten wird. Um auch ja keine Folge zu verpassen gibt es sogenannte Podcatcher.
Nach langer Suche bin ich bei Ziepod hängen geblieben. Hat alles was ich brauche und ist dabei lightweight und performant. » Weiterlesen: CCC affine Nerd Podcasts